Pressenotiz:

DAS VERSCHWINDEN basiert auf dem Roman L’Effacement, den der algerische Schriftsteller Samir Toumi 2016 im renommierten algerischen Verlag Barzakh veröffentlichte. Toumi, geboren 1968 in Bologhine bei Algier, ist studierter Ingenieur und Unternehmensberater und hatte zuvor mit dem vielbeachteten Alger, le cri (2013) debütiert. Für L’Effacement erhielt er 2017 den Literaturpreis der Association France-Algérie; der Roman wurde ins Italienische übersetzt („Lo specchio vuoto“, Mesogea 2018) und gilt in Algerien als einer der wichtigsten Romane der letzten zehn Jahre.

 

Seine Deutschlandpremiere feierte DAS VERSCHWINDEN im Rahmen des Filmfest Hamburg 2025. Produziert wurde er von LES FILMS PELLÉAS in Kooperation mit NIKO FILM UND NOMADIS IMAGES, ARTE FRANCE CINÉMA, ZDF/ARTE, RED SEA FUND. Gefördert wurde der Film von der RÉGION PROVENCE-ALPES-CÔTE D’AZUR in Partnerschaft mit dem CNC, DEM CENTRE NATIONAL DU CINÉMA ET DE L’IMAGE ANIMÉE UND DER FILMFÖRDERUNGSANSTALT, MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG, MOIN FILMFÖRDERUNG HAMBURG SCHLESWIG-HOLSTEIN, NORDMEDIA – FILM UND MEDIENGESELLSCHAFT NIEDERSACHSEN / BREMEN MBH und CREATIVE EUROPE MEDIA

 

Bei Fragen zum Film und Material- bzw. Interviewwünschen wenden Sie sich gerne an die betreuende Presseagentur:

 

boxofficePR
Bernd Fehr
bernd.fehr@boxofficepr.de
Tel. 0171-2636681
Colonnaden 46 / 20354 Hamburg

Regie
Karim Moussaoui
Besetzung
Sammy Lechea, Zar Amir Ebrahimi, Hamid Amirouche, Djalila Kadi-Hanifi u.v.a.
Produktionsland
FRANKREICH, TUNESIEN, DEUTSCHLAND
Jahr
2024
Kategorie
Drama, Thriller
Kinostart
22.10.2026
Länge
93'
FSK
tba
Originalsprache
Französisch, Arabisch
Fassungen
deutsche Synchronfassung und OmdU
(Sneak) Previews
ab 1. Oktober 2026 möglich
Synopsis

Réda, Ende zwanzig, lebt im gehobenen Algier scheinbar ein privilegiertes Leben: Ein Job in der größten Erdölgesellschaft des Landes, geleitet von seinem eigenen Vater, eine arrangierte Verlobung, das Elternhaus als sicherer Hafen. Doch die Fassade trügt. Réda hat nie gelernt, seinem kalten, autoritären Vater zu widersprechen – anders als sein Bruder Fayçal, der offen rebelliert und die Familie irgendwann für immer verlässt. Zurück bleibt Réda, allein mit seiner stillen Verzweiflung und dem Wunsch, es allen recht zu machen. Je mehr er sich bemüht, desto weiter gerät er von seinem eigenen Leben ab. Als der Vater stirbt, beginnt für Réda ein Abstieg, der sich jeder rationalen Erklärung entzieht: Sein Spiegelbild beginnt zu verschwinden.

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